Die Beatles- und Promi-Meditation
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George Harrison spricht 1970 über Transzendentale Meditation (TM).

George Harrison trat 1970 in der Fernsehsendung „Fakt oder Fantasie“ auf, um über die positiven Auswirkungen der Meditation (Transzendentale Meditation) zu sprechen (Videotranskript):

„Man sagt immer, ich sei der Beatle, der sich am meisten verändert hat, aber so sehe ich das Leben eben. Fakt ist: Solange man sich nicht Gottes bewusst ist, muss man sich verändern, sonst ist alles Zeitverschwendung.

Jeder ist so begrenzt und so nutzlos, wenn man über seine eigenen Grenzen nachdenkt.

Und das Ziel ist es, sich zu verändern, alles zu verbessern. Und genau darum geht es in der physischen Welt: um Veränderung. Doch die Veränderung durch Meditation ist ein allmählicher Prozess.

Je bewusster man sich der Dinge wird, einfach durch das Älterwerden, desto mehr erkennt man, dass es einem auf die eine oder andere Weise hilft.“

Durch Meditation erkennen wir, dass allem eine grundlegende Einheit zugrunde liegt, dass in jedem Atom etwas steckt, das alles zusammenhält, und dass in Wirklichkeit alles eins ist.

Doch intellektuell zu behaupten, wir seien eins, verfehlt den Kern; es ist eine Erfahrung, die man machen muss, man muss diese Wahrnehmung der Einheit erlangen. Maharishi sagte: Damit ein Wald grün ist, muss jeder Baum grün sein.

Wenn du also, wie Christus sagte, einen Schritt zurücktrittst und andere kritisierst, beginne damit, dein eigenes Verhalten zu ändern.

Wenn ich jemanden kritisiere, wende ich mich automatisch nach innen und erkenne, dass ich, solange ich nicht mit mir selbst im Reinen bin, nicht in der Lage bin, andere zu kritisieren. Das hilft.

Es hilft auch insofern, als man zu jeder Tageszeit, in jeder Situation, die Kontrolle zurückgewinnen kann, indem man still sitzt und sich von äußeren Problemen löst. In dieser lauten Welt und hektischen Gesellschaft kann man in sich selbst Zuflucht finden, wo Ruhe und Frieden herrschen.

Es ist, als befände man sich auf einer Bewusstseinsebene, wie der Ozean, der ständig in Bewegung ist, während sein Grund ruhig und still liegt.

Und wer nicht mit dem Meeresgrund verbunden ist, ist allen Veränderungen ausgeliefert.

Meditation oder die verschiedenen Formen des Yoga sind lediglich ein Weg, sich fest in diesem Zustand reinen Bewusstseins, in diesem Seinszustand zu verankern, sodass man sein Leben an der Oberfläche weiterleben und gleichzeitig fest geerdet bleiben kann.