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Die Beherrschung des Schnittpunkts – welcher Samadhi ist – stellt die vedische Bildung dar

Einführung:

Die Maharishi Vedische Bildung basiert auf dem Prinzip, dass wahres Wissen aus dem vereinheitlichten Feld des Bewusstseins entspringt – jenem Feld, das Maharishi Mahesh Yogi als die Quelle aller Schöpfung und aller Naturgesetze identifizierte. Dieses System lehrt, dass Bildung nicht bloß Informationen vermitteln, sondern auch das volle Potenzial des Bewusstseins entfalten sollte; dadurch wird es den Studierenden ermöglicht, reines Bewusstsein zu erfahren – jenen „Verbindungspunkt“ zwischen dem Unendlichen und dem Manifesten. Durch die Praxis der Transzendentalen Meditation (TM) und des TM-Sidhi-Programms erhalten die Studierenden Zugang zu diesem vereinheitlichten Feld, was es ihnen erlaubt, mit unendlicher Kreativität und Kohärenz zu denken, zu lernen und zu handeln.

Videotranskription:

Bevan Morris: Ein Pressevertreter erkundigt sich nach Maharishis häufigen Bezugnahmen auf den „Verbindungspunkt“; Maharishi beschreibt diesen Verbindungspunkt als jenen Bereich, der zwischen dem Feld der Einheit und dem Punkt der Unendlichkeit liegt. Die grundlegende Frage dieses Pressevertreters lautet somit: Was genau ist dieser Verbindungspunkt, und welche praktische Bedeutung kommt ihm zu?

Maharishi Mahesh Yogi: Der Verbindungspunkt ist der Punkt, an dem Einheit und Vielfalt zusammentreffen. Einheit und Vielfalt. Dazwischen liegt jenes Bewusstsein, das beide miteinander verbindet – und das beide voneinander trennt. 
Der Verbindungspunkt ist ein vereinigender Wert, und er ist zugleich ein differenzierender Wert. 
Dies umfasst alle nur möglichen Werte. Wenn wir also – wenn wir den Schwerpunkt auf den Verbindungspunkt legen, dann betonen wir damit beide Werte des Naturgesetzes: jene Werte, die vereinen, und jene Werte, die trennen.
Der Wert, der vereint; der Wert, der trennt; dazu jenes Bewusstsein auf der Ebene der Erfahrung, jenes Verständnis auf der Ebene des Intellekts und jene Intelligenz auf der Ebene des Handelns – im Geist und in den Sinnen; und genau dies ist es, was die Lebensumgebung des Menschen ausmacht. Somit ist der Verbindungspunkt von ganz grundlegender Bedeutung für das, was wir erreichen wollen. 
Was wir erreichen wollen, ist, dass alle Möglichkeiten im Bewusstsein des Individuums lebendig sind. Wenn dies der Fall ist, wird das Handeln dieses Individuums – was auch immer es tun mag – stets im Gleichgewicht zwischen Stille und Dynamik verharren. Das Leben wird somit im Gleichgewicht sein. 
Das Leben wird folglich alle Gesetze nutzen, sowohl jene, die sich auf die Dynamik beziehen, als auch jene, die sich auf die Stille beziehen. 
Dies wird eine Stufe der Vollkommenheit des Lebens sein. Genau dies bezeichnen wir als das Ergebnis der Vedischen Bildung. 
Vedische Bildung, die Bildung des Veda. Veda bedeutet Wissen; Wissen, und Wissen wiederum bedeutet umfassendes, totales Wissen. 
Eben dieses umfassende Wissen ist im Verbindungspunkt zugänglich – im Verbindungspunkt. 
Das gesamte Feld der sechs Werte der Darshanas, jener sechs Systeme von Herangehensweisen – bringt auf ausführliche Weise sämtliche Werte, Theorien und Praktiken des gesamten Wissensfeldes ans Licht. 
Das gesamte Wissensfeld. Wir fördern diese Vedische Bildung, von der wir, wenn wir sie physiologisch betrachten, sagen, dass sie das gesamte Gehirn aktiviert. Dies also ist die Vedische Bildung; und auf ihrer Grundlage streben wir danach, ein himmlisches Leben auf unserer Welt zu erschaffen. 
Alle Möglichkeiten sind im Verbindungspunkt enthalten. Deshalb ist das indische Leben – jenes indische Leben, das ein vedisches System des Lebens, des Denkens und des Sprechens darstellt – ein einziger Fluss des Gleichgewichts.
Ein Fluss des Gleichgewichts. Der Punkt der Verbindung ist etwas Großartiges. In der yogischen Terminologie wird dies *Samadhi* genannt: jener Zustand, in dem die Intelligenz ausgeglichen ist – ausgeglichen auf beiden Ebenen des Bewusstseins: auf der dynamischen Ebene des Bewusstseins und auf der stillen Ebene des Bewusstseins.
Das ist der Punkt der Verbindung – der Punkt der Verbindung, der Punkt der Verbindung. Genau daran mangelt es in unserem Bildungssystem: an dieser Stille. Am Lehren der Stille, am Wissen um die Stille. Die Stille fehlt im Bereich des Handelns.
Wenn die Stille im Bereich des Handelns fehlt, dann zehrt das Handeln den Einzelnen auf. Es ermüdet ihn.
Wenn ein Mensch bei der Arbeit ermüdet – bei jeglicher Arbeit, ganz gleich welcher Art –, dann wurde er nicht ordnungsgemäß für diese Arbeit geschult. Nun möchte ich innerhalb der uns auf dieser Welt verbleibenden Zeit so viele Hüter dieses umfassenden Wissens wie möglich hervorbringen. Wir wollen all jene wunderschönen Oasen inmitten der Wüste errichten, von denen aus diese wissenden Menschen wirken werden – wirken von der Ebene des Friedens aus, von der Ebene des Friedens. Lassen Sie uns nun die Bestrebungen des Präsidenten der „Regierung des Friedens“ in den USA vernehmen.
Er widmet sich seiner neuen Verantwortung mit größter Hingabe – jener neuen Verantwortung, weltweit so viele erleuchtete Menschen wie möglich hervorzubringen: Menschen, die über ein ausgeglichenes Bewusstsein verfügen, über eine ausgeglichene Bewusstseinsebene.
All dies – die sieben Bewusstseinszustände – hat bereits Dr. Bevan Morris dargelegt.
Es ist ein gewaltiges Unterfangen – das Ergebnis all der fünfzig Jahre, in denen wir den Menschen die Erfahrungen der Transzendentalen Meditation und alles, was damit einhergeht, erläutert haben. Nun wird diese Schulung dazu führen, dass sich die Hüter dieses Wissens über alle Teile der Welt verbreiten; und so wird die Welt überall – wirklich überall – von leuchtenden Lampen erhellt sein. Ist das nicht etwas Wunderbares?

Maharishi Mahesh Yogi « The junction point between unity and diversity », <youtu.be>